Archiv der Kategorie: Allgemeines

Themen, die sich keinem vorhandenen Bereich zuordnen lassen

Jetzt werden auch noch Forderungen aufgemacht

Ulrich Kelber, Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, ist noch nicht so lange im Amt. Aber schon rappelt es im Karton. Ob er direkt etwas mit den Forderungen der 37. Konferenz der Informationsfreiheitsbeauftragten zu tun hatte, ist nicht erkennbar. Aber es ist schon seltsam, welche Vorstöße es derzeit so gibt.

Am 12. Juni 2019 tagte besagte Konferenz der Informationsfreiheitsbeauftragten in Saarbrücken. Und diese Konferenz fordert nun von der Politik mehr Transparenz ein. Der Widerspruch schwebt ja schon seit einiger Zeit über’m Land. AKK fordert Klarnamenpflicht. Ihre Gegner fordern ein Lobbyregister. Und nun kommen auch noch die Informationsfreiheitsbeauftragten daher. Auf ihrer Konferenz in Saarbrücken verabschieden die nun eine Entschließung mit der schönen Bezeichnung „Transparenz im Rahmen politischer Entscheidungsprozesse – Verpflichtendes Lobbyregister einführen“.

Da wird die Politik bestimmt begeistert sein. Es ist mehr als an der Zeit, dass Lobbyismus und politische Entscheidungsprozesse transparenter werden.

Ein Film mit einem iPhone gefilmt

Claude Lelouch hat viele Filme gemacht. Mir bekannt war bisher eigentlich nur die Verfilmung von Victor Hugos „Die Elenden“. Jetzt stellt Lelouch auf den Filmfestspielen in Cannes seinen neuesten Film vor – „Les Plus Belles Années d´une Vie„.

Das Besondere an dem Film – er wurde komplett mit iPhones gedreht. In Cannes läuft der Film außerhalb der Wertung. Die Premiere war ungeachtet dessen ein Riesen Erfolg.

Generation Z

Was haben Werbefachleute und Soziologen nicht schon für Generationen ausgemacht: Generation Golf, Generation Y und jetzt Generation Z. Immer geht es es darum herauszufinden, wie eine Generation tickt.

Antworten auf die Frage nach dem Ticken können nicht nur für die Werbung wichtig sein. Sie sind auch für Medienverantwortliche oder für Pädagogen von Bedeutung.

MediaCom hat sich im Februar mit der Generation Z beschäftigt. Manche Resultate der Studie waren erwartbar, andere haben überrascht.

Die Generation Z (die heute 16 bis 23 jährigen) orientiert sich an Werten wie Stabilität und Ordnung. Aus diesem Grund will sich diese Generation von Werbung gespiegelt sehen. Jugendliche und junge Erwachsene verhalten sich passiv, warten ab. Sie suchen Bestätigung bei Eltern und bei Gleichaltrigen.

Diesen Tatsachen müssen Botschaften Rechnung tragen, die die Generation Z erreichen sollen. Themen wie Politik, Gesellschaft oder Umwelt spielen dabei eine wichtige Rolle.

@eva.stories

Am 2. Mai dieses Jahres ist Holocaust-Gedenktag. An diesem Tag erinnern wir, was Menschen Menschen antun können. In diesem Jahr verbindet sich dieser Gedenktag mit einer ganz besonderen Aktion.

Wir wäre es, wenn es in der Zeit des Holocausts Smartphones und Instagram gegeben hätte? Der israelische Geschäftsmann Matti Kochavi hat mehrer Millionen Schekel in das Projekt „Evas Stories“ investiert. Er möchte gegen das Vergessen kämpfen und er wählt eine Form, die besonders bei jungen Menschen Anklang finden soll.

Eva Heyman war ein dreizehnjähriges Mädchen. Sie führte Tagebuch, bis sie nach Auschwitz deportiert wurde. Auf Ihren Tagebucheinträgen basiert Evas.Stories. Kurze Videobeiträge in der Instagram-Story zeigen Evas Leben in Budapest.

Die ersten Videos sind online. Was bleibt, ist ein zutiefst bedrückendes Gefühl.

Senioren und Computer

Vorgestern startete ein neuer Computerkurs für Senioren in der Oschatzer Volkshochschule. In diesem Kurs begleite ich fünf Teilnehmer. Solche Kurse werden regelmäßig von der Volkshochschule angeboten und dann auch durchgeführt. Ich staune immer wieder, mit wie viel Enthusiasmus ältere Menschen in das Thema Computernutzung einsteigen. Frage ich nach ihren Beweggründen, dann spielen oft Gründe eine Rolle wie Kommunikation mit Familienmitgliedern, online einkaufen können, nicht mehr auf die Hilfe der Enkel angewiesen sein.

Ich möchte vor allem zeigen, dass die Nutzung digitaler Geräte Spaß machen kann. Nicht der Frust darüber, etwas nicht zu können, soll überwiegen, sondern die Freude am Erreichten. Ich stelle auch immer wieder fest, dass sich nach den 7 Kursnachmittagen die Feinmotorik der Maushand deutlich verbessert hat. Die Reaktionsgeschwindigkeit nimmt zu. Entscheidende Displayinhalte werden schneller entdeckt. Passend dazu veröffentlichte Heise online einen schönen Artikel. Unter dem Namen „Senioren Zocken“ gibt es schön seit längerer Zeit einen YouTube-Kanal und ein Instagram-Account.

Passend zu meinen Erlebnissen veröffentliche die Ärztezeitung einen Artikel. Das Thema findet endlich Beachtung und wird wissenschaftlich untersucht.

Schlaflos in Neuböhla…

oder: „Über das Vertrauen“

Noch halb in der Nacht war es heute für mich mit Schlafen vorbei. Da gehen einem schon mal die absonderlichsten Gedanken durch den Kopf. Ich musste an Demokrits Vertrauensbegriff denken. Wie ich zu so einer verrückten Sache kommen konnte?

Ursache war wahrscheinlich ein Artikel, den ich vor dem Einschlafen las. In dem geht es um Vertrauen – Vertrauen in Technologie, Vertrauen in Unternehmen und es geht konkret auch um Vertrauen in Facebook. Die Kernaussage des Artikels zu Facebook war für mich: „Die Marke Facebook stirbt. Sie wird in fünf Jahren das neue ­Myspace sein.“ Warum kann es dazu kommen? Nutzer verlieren das Vertrauen, nicht zur Marke Facebook, sondern zum sozialen Netzwerk Facebook.

Und was sagte Demokrit zum Vertrauen? Vertraue nicht allen, sondern nur den Bewährten. Das bedeutet doch auch, dass Vertrauen auch wieder entzogen werden kann. Wenn sich etwas nicht mehr bewährt, verschwindet Vertrauen.

Ich fände es nicht einmal schade, wenn die Entwicklung tatsächlich in diese Richtung ginge. Für mich ist Facebook ok, mehr aber auch nicht. Voneinander unabhängige Blogs leisen das gleiches, wenn nicht sogar mehr. Filterblasen entfallen. Ja… für mich wäre ein Aus von Facebook kein Verlust.

Also, wer Lust auf das Thema hat, sollte mal den ganzen Artikel lesen, der auf T3N veröffentlicht wurde.

DS-GVO – Erste Bußgelder auch in Deutschland verhängt

Die ersten Bußgeldverfahren zur DS-GVO wurden durchgeführt und Bußgelder wurden im Ergebnis verhängt. Eine kurze und übersichtliche Zusammenfassung zu diesem Thema hat das Handelsblatt veröffentlicht.

Laut Handelsblatt sind Beschwerden Betroffener der häufigste Anlass für Bußgeldverfahren. In der Praxis fehlt es offensichtlich an Belehrungen und Unterweisung der Mitarbeiter, die mit personenbezogenen Daten arbeiten. Eine Datenschutzdokumentation ist nicht nur Pflichtaufgabe für viele Firmen, Vereine und öffentliche Stellen. Sie kann auch dabei helfen, ein wirksames Datenschutzmanagement aufzubauen.

Ein kleines Video

Der Tag der Zeitumstellung verschafft uns eine zusätzliche Stunde. Draußen ist der Himmel grau, ich liege auf dem Sofa und beschaue mir die Welt, die Online-Welt. Dabei stolpere ich über ein Video. Der britische Mobilfunkanbieter Three will mit seiner Kampagne „phones are good“ gegen den zunehmenden Smartphone-Skeptizismus entgegentreten. Ich will heute gar keine Pro- oder Contra-Diskussion zur Smartphone-Nutzung führen. Ich möchte einfach mal auf dieses Video verweisen.

Die aktuelle Online-Studie von ARD und ZDF ist da…

und das aus meiner Sicht wesentliche Resultat besteht darin, dass die Bedeutung der Internet-Nutzung weiter angestiegen ist. Knapp 90 % der Bevölkerung ab einem Alter von 14 Jahren ist regelmäßig online. Der Anteil hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr um 6 % erhöht.

Gegenwärtig ist nur der Pressetext zur Studie veröffentlicht. Die Studienergebnisse selbst werden in den nächsten Tagen folgen.

Sichere Passwörter

Am 1. Februar war der „Ändere-Dein-Passwort-Tag“. Aber sind wir doch mal ehrlich: Wer ändert schon regelmäßig seine Passwörter? Und wer hat denn wirklich sichere Passwörter?

Ich benutze drei unterschiedliche Passwörter. Ich habe ein einfaches Passwort. Das verwende ich bei ungefährlichen Dingen wie Onlineshops ohne hinterlegte Bezahlfunktion. Mein etwas komplexeres Passwort benutze ich überall dort, wo es um Geld geht. Und dann habe ich noch ein kompliziertes Passwort. Das kommt überall dort zum Einsatz, wo es um den Schutz meiner Privatsphäre geht. Ja, es ist tatsächlich so, dass ich meine Privatsphäre besser schütze, als meine Bezahlfunktionen.

Wie kann man nun Passwörter sicher machen? Ich benutze grundsätzlich keine Begriffe, die im Duden oder in anderen Wortlisten stehen könnten. Ich verwende Kunstbegriffe, Wörter also, die ich selbst kreiert habe. „Schnuggelfisch“ könnte beispielsweise so ein Kunstbegriff sein. Dann füge ich an den Begriff eine Jahreszahl an, die für mich von Bedeutung ist. 2016 ist bedeutsam. Es ist das aktuelle Jahr. Mein Passwort lautet jetzt bereits „Schnuggelfisch2016“. Zuletzt ersetze ich bestimmt Zeichen. Aus einem a wird ein @, aus einem e mache ich ein €, aus einer 1 mache ich ein !. Zuletzt überlege ich mir noch, welche Buchstaben ich groß schreibe. Jetzt lautet mein Passwort „schnuGG€lfisch20!6“.

Je wichtiger mir das Passwort ist, desto mehr Zeichen enthält es. Das hier war natürlich nur ein Beispiel. Natürlich benutze ich „schnuGG€lfisch20!6“ nicht wirklich. Also los! Überdenkt Eure Passwörter und ändert sie bei Bedarf!