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Das Video zum Buch

Im Dezember hatte ich die beiden Bücher zum Thema Datenschutz für Kinder, Eltern und Erzieher/-innen vorgestellt. In Auftrag gegeben hat beide Bücher der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit. Jetzt gibt es das Video dazu. Ich finde, das ist eine tolle Ergänzung.

Warum ist es wichtig, Kinder für die Themen „Datenschutz“ und „Informationelle Selbstbestimmung“ zu sensibilisieren?

  • Erwachsene sind nicht immer gute Vorbilder.
  • Die Interaktion mit digitalen Endgeräten setzt früher ein.
  • Informationelle Selbstbestimmung setzt Kenntnisse über Methoden, Technik und Softwaregrundlagen des Datensammelns voraus.

Kinder für Datenschutz sensibilisieren

Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit ist unter die Kinderbuchautoren gegangen. Nicht er selbst hat zwei Kinderbücher geschrieben, die als Mixi-Pixi-Bücher erschienen sind, aber die Bundesbehörde hat zwei Bücher in Auftrag gegeben. Jetzt sind beide erschienen.

Das Tolle daran ist, beide Bücher können hier kostenlos bestellt werden.

Geeignet sind die Bücher für Eltern, Kinder im Lesealter, Schulen und andere Einrichtungen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. Es kann je ein Exemplar kostenfrei bestellt werden. Einrichtungen, die gerne mehr als ein Exemplar kostenfrei erhalten möchten, können das via E-Mail anfragen.

Wir bekommen einen neuen Bundesbeauftragten für Datenschutz

Andrea Voßhoff als unbeliebte Datenschützerin zu beschreiben, träfe es nicht so ganz. Sie fand einfach nicht statt. Doch genau das erwartet man doch von einer Person in diesem Amt. Mediale Präsenz ist es doch, die dieses Amt ausmacht. Ob mit der Wahl von Ulrich Kelber alles besser wird, bleibt abzuwarten. Dass alles anders wird hoffe ich. Seit dem Inkrafttreten der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung hat das Thema Datenschutz eine stärker Beachtung in der Öffentlichkeit erfahren. Die Ladesbeauftragten für Datenschutz der Bundesländer fordern seit Jahren, die Themen Datenschutz und Informationelle Selbstbestimmung stärker in die Lehrpläne der Schulen einzubinden. Und – Ulrich Kelber ist Informatiker und kein Jurist, wie seine Vorgängerin.