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QR-Code-Rallye – 4. Etappe

Die 4. Etappe bildet zugleich den Abschluss des Projekts. Die Gruppen kontrollieren ihre Sways. Die QR-Codes werden getestet.

Jede Gruppe unterbreitet Vorschläge, an welchen Positionen in der Schule die QR-Codes später dann angebracht werden sollen.

Nachdem die QR-Codes gedruckt und angebracht sind, kann die Rallye als Testlauf gestartet werden.

Dazu haben die Schüler einen Text entwickelt, der den Teilnehmern zur Verfügung gestellt wird. Hier erfahren sie Ziele der Rallye. Sie bekommen außerdem für die Zeit der Rallye Zugriff auf das W-LAN der Schule. Im Text werden die Teilnehmer über die zu findenden Etappen der Rallye informiert.

Am Ende absolvieren die Teilnehmer ein digitales Quiz. Hier wird überprüft, ob die Teilnehmer an der Rallye wirklich alle Etappen gefunden und absolviert haben. Jede Gruppe hat zu ihrem Thema Fragen für das Quiz zugearbeitet.

QR-Code-Rallye – 3. Etappe

Auf der 3. Etappe werden die Inhalte online gestellt. Dazu kommt Sway von Microsoft zum Einsatz. Die grundsätzliche Benutzung von Sway habe ich meinen Schülern bereits auf der 1. Etappe erklärt. Jetzt ergänze ich diese Kenntnisse durch die Freigabemethoden für die Sways und durch das Einfügen von Verlinkungen.

Den Schülern stehen erneut 4 Unterrichtsstunden dafür zur Verfügung. Sie schreiben in den Gruppen die Texte, wählen Fotos, Videos und 360-Grad-Aufnahmen aus und platzieren diese Inhalte neben den Texten in ihren Sways.

Ich finde, dass man diesen Abschnitt nicht unterschätzen darf. Sway bietet verschiedene Einstellungsmöglichkeiten. Auf Bildern können Fokuspunkte bestimmt werden. Layout und Desings müssen getestet und bei Bedarf auch angepasst werden. Der Bearbeitungsaufwand für die Texte sollte nicht vernachlässigt werden.

Einige Gruppen erstellen neue Fotos. In der Sichtung des vorhandenen Materials haben sie festgestellt, dass die Bildinhalte nicht immer optimal ausgefallen sind.

Die einzelnen Gruppen arbeiten heute in veschiedenen Unterrichtsräumen. Sie kommnizieren untereinander über ein von mir eingerichtetes Padlet. Hier sammle ich die Arbeitsergebniss wie z. B. die QR-Codes.

iPad 2 im Unterricht – 7. Apr. 2012

Samstag, Ostern und das Wetter ist beschissen. Das ist doch der perfekte Zeitpunkt zum Auf-dem-Sofa-sitzen und endlich mal einen neuen Artikel verfassen.

Ich nutze mein iPad nicht nur, um meine Freizeit angenehm zu gestalten. Inzwischen ist mein iPad auch ein unentbehrlicher Begleiter in Sachen Unterricht. Um es gleich vorweg zu nehmen: Es gibt nur einen Grund, warum ich noch ein Notebook mit in die Schule schleppe. Ich kann mit meinem iPad nicht drucken. Es gibt schlichtweg keinen airprintfähigen Drucker in meinen Arbeitsumgebungen.

Meine Schüler befinden sich in einer Ausbildung an einer Fachschule oder an einer Berufsfachschule. Ich unterrichte in verschiedenen Ausbildungsrichtungen und in unterschiedlichen Lernfeldern oder Fächern. Damit ergeben sich für mich ganz unterschiedliche Einsatzfälle. Ich möchte hier die Standards vorstellen, mit denen ich innerhalb einer Woche konfrontiert werde.

Situation 1: Ich möchte mit meinen Schülern ein neues Thema erarbeiten und dabei auf bereits Bekanntes zurückgreifen (kommt in Lernfeldern ja öfter mal vor). Dazu möchte ich eine Mindmap erstellen. Hier setze ich Mindjet ein. Die App ist kostenlos und macht alles, was man von einem guten Mindmapper erwarten kann. Nach der kostenlosen Registrierung auf www.mindjet.com kann ich meine Projekte hier auch bearbeiten. Das ist dann sinvoll, wenn ich mal nicht auf mein iPad zugreifen kann (was ja aber eher selten vorkommt). Bie Benutzung ist intuitiv und auch für Schüler leicht zu erlernen. Als Cloud-Speicher wird neben dem Mindjet-Konto auch Dropbox unterstützt. Damit relativiert sich das Druckproblem (siehe oben) schon wieder.

Situation 2: Im Rahmen einer Wiederholung von Unterrichtsstoff sollen die Schüler eine Übersicht oder eine Zeichnung beschriften. Sie sollen einen Lückentext ausfüllen oder richtige von falschen Aussagen unterscheiden. Hierfür erstelle ich ein Arbeitsblatt, welches ich als PDF-Dokument speichere. Das Arbeitsblatt kann ich natürlich ausdrucken und an alle Schüler austeilen. Mache ich zuweilen auch. Ich kann das PDF aber auch auf mein iPad laden und mit dem Beamer an die Wand werfen. Zur Anzeige verwende ich dann neu.Annotate+. Die App kostet im Angebot 0,99 €, sonst 3,99 €. Es handelt sich hierbei nicht einfach nur um einen PDF-Reader. Die App erlaubt es Notizen in PDF-Dokumenten vorzunehmen. Damit können sehr einfach Lückentexte gefüllt, Antworten angekreuzt oder Zeichnungen beschriftet werden. Da ich das ausgefüllte/bearbeitete Arbeitsblatt mailen kann, steht meinen Schülern so eine “autorisierte” Lösung zur Verfügung.

Situation 3: Das ist nun wirklich die Pillepalle-Variante. Natürlich zeige ich im Unterricht auch mal eine Präsentation oder eine Tabelle aus einer Tabellenkalkulation. Dafür bietet Apple die Werkzeuge Keynote, Numbers und Pages an. Das ist nun wirklich nicht spektakulär und soll deshalb hier nicht weiter Erwähnung finden. Ich habe auch mit Office²HD versucht zu arbeiten. Hier ist mir aufgefallen, dass viel mehr Formatierungen nicht umgesetzt werden. Das klappt in den Apple-Apps deutlich besser. Der Preis von 7,99 € pro App scheint mir mehr als angemessen.

Situation 4: Manchmal brauche ich auch nur ein einfaches Tafelbild. Hierfür habe ich mir die App Jot! Pro geladen – ein kleines Whiteboard für’s iPad. Ich konnte bisher nur eine Einschränkung feststellen. Der Platz beschränkt sich auf das Seitenformat 4:3. Da wünsche ich mir zuweilen wirklich etwas mehr Raum. Aber mann kann ja schnell eine neue Tafel anlegen. Mathelehrer mit raumgreifenden Herleitungen werden da sicherlich verzweifeln. Mir genügte der Platz bisher. Auch hier kann ich die erstellten Tafelbilder in verschiedenen Dateiformaten speichern. Somit lassen sich Arbeitsergebnisse wieder sehr einfach an Schüler verteilen.

Abschließend noch ein paar Anmerkungen zu meinen technischen Rahmenbedingungen. Ohne Beamer gehen die ganzen “Spielereien” natürlich nicht. Zum Verbinden nutze ich entweder den HDMI- oder den VGA-Adapter. Die sind zwar teurer als die ganzen Apps, aber was will man da machen? Zur Eingabe verwende ich den Virtuoso Stylus von Kensington. Ich habe den Stift eher wegen seines moderaten Preises (um die 10 Euro bei Amazon) ausgewählt. Ich bin allerdings auch sehr zufrieden mit ihm.

Im nächsten Artikel werde ich auf meine Lösungen zum Datenaustausch eingehen. Irgendwie müssen die ganzen Arbeitsblätter, Bilder, Präsentationen oder Filme ja auf’s iPad kommen.

iPad 1, Terra Pad 1050 und Netbook im Verleich – 7. Apr. 2011

Heute nun habe ich alle drei Geräte zum Testen vorliegen. Das Netbook ist eigentlich schon ein Notebook und wird von mir beigesteuert. iPad und Terra Pad sind mir von meiner Firma zur Verfügung gestellt worden.

Was ist das Ziel? Ich möchte herausfinden, welches Gerät besser die Anforderungen des Unterrichts für Lehrer und Schüler erfüllt. Als Lehrer möchte ich Texte schreiben (ich benutze derzeit Word als Tafelersatz), Präsentationen vorführen, Videos abspielen und verschiedenste Webseiten zeigen.

Von unseren Schülern wird erwartet, dass sie Texte als Hausaufgaben, Fach- und Jahresarbeiten verfassen können. Außerdem sollen Sie Handreichungen und Schautafeln erstellen können. Die dafür notwendigen Kenntnisse erlangen sie z. B. durch Informationsrecherche im Web. Außerdem müssen unsere Schüler Vorträge mit Präsentationsmedien begleiten können.

Ich bin schon ziemlich gespannt, wie der Vergleich ausfällt.

Da ich bereits im Besitz eines iPods Touch bin, beginne ich meinen Test auch gleich mit dem iPad. Die Benutzung scheint ja vergleichbar zu sein. Zuerst spiele ich mal mit dem iPad rum.