Heute endet meine kleine Reihe. Eine Woche lang habe ich mich mit Bildnissen von Frauen beschäftigt. Es war eine für mich eine spannende Woche voller neuer Eindrücke.
Das letzte Bild meiner Reihe ist besonders und das in mehrfacher Hinsicht. Das Ausgangsbild ist kein typisches Porträt. Es war zum Zeitpunkt seiner Veröffentlichung ein Skandal. Und ich schreibe den Text hier, bevor ich überhaupt weiß, ob KI ein vergleichbares Bild erzeugen kann.
Es ist Sonntagvormittag. Wir sitzen auf unserer Terrasse und hören verschiedene Vögel zwitschern. Mein Blogeintrag wird dann aber erst heute gegen Abend veröffentlicht.
So, genug geschwafelt. Mein Ausgangsbild wurde von Édouard Manet gemalt und trägt den Titel „Das Frühstück im Grünen“. Der Pariser Salon lehnte das Bild 1863 ab – zu skandalös, zwei bekleidete Männer, eine nackte Frau und eine ebenfalls bekleidete Frau. Ursprünglich sollte das Bild wohl den Titel „Der flotte Vierer“ tragen.

Musée d’Orsay
Passe das Gemälde „Das Frühstück im Grünen“ von Édouard Manet so an, dass Manets Malstil erhalten bleibt. Die zweite Frau im Hintergrund soll die Szene der beiden bekleideten Männer und der nackten Frau aber mit einem Smartphone fotografieren.



Erstaunlich ist für mich, dass alle drei Plattformen Bilder erzeugt haben. Kunst und Nacktheit scheinen sich zu vertragen.
