Heute früh musste es schnell gehen und ich sah nur den Baum am Wegesrand stehen.

Auf dem Rückweg hatte ich Zeit anzuhalten.
„Erzeuge basierend auf dem Foto ein impressionistisches Gemälde.“

Heute früh musste es schnell gehen und ich sah nur den Baum am Wegesrand stehen.

Auf dem Rückweg hatte ich Zeit anzuhalten.
„Erzeuge basierend auf dem Foto ein impressionistisches Gemälde.“

Was mich schon lange interessiert: Kann KI ein Bild erzeugen, welches zwei Malstile vereint?
„Erstelle ein Gemälde im Stil der Renaissance von einem Mann, der in einer Gemäldeausstellung ein impressionistisches Landschaftsbild betrachtet.“



Mir persönlich gefällt das Ergebnis von ChatGPT am besten. Le Chat hat für mich kein impressionistisches Bild hinbekommen.
Heute spazieren wir im Park.

Mein Prompt an Nano Banana 2: „Verwandele das Foto in ein farbenstarkes impressionistisches Gemälde.“
Und das hier ist das Ergebnis.

Wir sind mit Freunden im Spreewald. Es ist kalt, es ist super. Ich habe nur zwei Fotos gemacht.


Beide Bilder habe ich durch Chatbots gejagt.
„Erstelle von dem Bild ein Gemälde im Malstil des Impressionismus.“


Der Impressionismus revolutionierte die Malerei radikal. Statt klarer Konturen, historischer Themen oder sozialer Botschaften ging es nun um den flüchtigen Eindruck eines Augenblicks.
Der Name stammt ursprünglich als Spott:
„Impression, Sonnenaufgang“ (1872) von Claude Monet
Ein Kritiker meinte abfällig: „Das ist keine Malerei, das ist nur eine Impression.“
Der Name blieb – und wurde Programm.
Nicht was gemalt wird, sondern wie es erscheint Wahrnehmung statt Wirklichkeit Augenblick statt Ewigkeit Licht wichtiger als Linie
Sichtbarer, lockerer Pinselstrich Reine Farben, kaum Schwarz Farben mischen sich im Auge des Betrachters Freilichtmalerei (en plein air) Momenthafte Szenen: Alltag, Natur, Stadtleben Verzicht auf harte Konturen
🎨 Neue Farben
Industriell hergestellte Tubenfarben Malen im Freien wird erst möglich
📸 Fotografie
Entlastet die Malerei vom „Abbilden-Müssen“ Künstler konzentrieren sich auf Wahrnehmung & Licht
🚆 Moderne Welt
Eisenbahn, Großstadt, Cafés, Freizeit Neue Motive: Boulevards, Bahnhöfe, Badende, Tanzsäle
Der Maler des Lichts
Impression, Sonnenaufgang Seerosen-Serie Kathedrale von Rouen (gleicher Ort, anderes Licht!)
Bewegung und Moment
Tänzerinnen, Proben, Blicke „wie zufällig“
Lebensfreude, Menschen, Nähe
Bal du moulin de la Galette
Stadtlandschaften, soziale Nähe
Frauen im Impressionismus – neue Perspektiven auf Alltag & Intimität
Warum der Impressionismus so besonders ist
Beginn der modernen Malerei Bruch mit akademischen Regeln Kunst wird subjektiv Sehen wird wichtiger als Wissen
Oder anders gesagt:
Der Impressionismus malt nicht die Welt – er malt das Sehen selbst.
Im Impressionismus ist das Objekt oft nur Vorwand.
Das wahre Thema ist das Licht:
Morgenlicht ≠ Mittagslicht ≠ Abendlicht Sonnenlicht ≠ Schatten ≠ reflektiertes Licht Wetter, Jahreszeit, Atmosphäre verändern alles
👉 Deshalb malte Claude Monet dieselben Motive immer wieder:
Kathedrale von Rouen (über 30 Versionen) Heuhaufen Seerosen
Nicht das Bauwerk ist wichtig – sondern wie es erscheint.
Akademische Malerei:
Erst Zeichnung Dann Ausmalen
Impressionismus:
Farbe formt die Dinge Linien lösen sich auf Formen entstehen im Auge des Betrachters
💡 Ein Baum ist nicht „grün“:
im Schatten → violett/blau im Licht → gelblich im Gegenlicht → kühl
Viele Impressionisten mieden Schwarz fast vollständig.
Stattdessen:
Schatten = Komplementärfarben Schwarz „tötet“ das Licht
Beispiel:
Gelbes Licht → violetter Schatten Rotes Objekt → grünlicher Schatten
➡️ Das Bild beginnt zu flimmern.
Im Impressionismus gilt:
„Man soll sehen, dass gemalt wurde.“
Kurze, schnelle Pinselstriche Tupfen, Striche, Flecken Keine glatte Oberfläche
Das Bild wirkt aus der Nähe fast chaotisch –
aus der Distanz plötzlich stimmig und lebendig.
Impressionistische Bilder wirken oft angeschnitten zufällig komponiert, wie ein Schnappschuss.
Einfluss der Fotografie: ungewöhnliche Bildausschnitte Bewegung im Bild, Figuren nicht „zentriert“
Degas ist hier besonders modern.
Er ist zugänglich, aber nicht banal.
Er spricht Gefühl und Wahrnehmung an.
Er wirkt modern, frisch, offen.
Er verlangt keine Vorbildung – nur Sehen.
Er verlangt nichts – er lädt ein.
Der Impressionismus fragt nicht:
„Was ist die Welt?“
sondern:
„Wie fühlt es sich an, sie zu sehen?“
„Erstelle ein typisches impressionistisches Gemälde von einer Landschaft im Sommer. Eine Baumgruppe steht am Rande eines Feldes. Im Schatten der Bäume haben Bauern und ihre Pferde Schutz vor der Mittagssonne gefunden und ruhen sich aus.“

Heute wollte ich mal zwei aus meiner Sicht gegensätzliche Themen verbinden: Impressionismus und moderne Industrieproduktion.
„Erstelle ein Gemälde im Stil des Impressionismus von einem modernen Fließband in der Autoindustrie.“
Benutzt habe ich ChatGPT 5.1 dafür.

Heute regnet es immer noch. Da verwurste ich doch gleich mal ein Bild doppelt. Gestern mit Elch, heute als Gemälde im Stil des Impressionismus.

„Wandle das Foto in ein impressionistisches Gemälde von einer Landschaft im Regen.“

Heute pausiert die Reha und ich bin zu Hause. Das Wetter ist herrlich und ich erfreue mich an den Blumen in unserem Garten.
„Create an impressionist painting of a cottage garden with blooming dahlias and roses.“

Heute und morgen bin ich in Landsberg am Lech. Morgen schule ich Kolleginnen gemäß der Vorgaben des EU-AI-Actes.
Das heutige Bild kommt von ChatGPT 4o.
„Erstelle ein Bild im Stil des Impressionismus vom Hauptplatz in Landsberg am Lech.“
Damit isses dann auch mal gut mit dem Impressionismus, vorerst zumindest.

Ich war gerade bei einem Freund in der UKL und sitze jetzt noch kurz im Botanischen Garten der Universität Leipzig. Hier steht ein prächtiger blühender Judasbaum.
„Create an impressionist painting of a magnificently blossoming Judas tree standing in the middle of a botanical garden.“
