Schlagwort-Archiv: Le Chat

10. März 2026 | Was stimmt mit Euch nicht?

Heute spülte es ein Video in meine Timeline bei YouTube. Und schon nach den ersten Minuten dachte ich: Jawoll, Pavel Kaplun hat so Recht! Und hier muss ich mich selbstkritisch sehen. Ich finde die Videos vom Kreativstudio Pavel Kaplun toll. Aber ich habe das denen noch nie geschrieben. Die Meckerer scheuen sich nicht, ihren Frust, ihren Unmut und ihre Unzufriedenheit in die Kommentarspalten dieser Welt zu rotzen.

„Erstelle ein Gemälde im Malstil des Barock von einer Person, die Hasskommentare auf  Social Networks verfasst.“

Sag mal Mistral, wieso sieht der Typ wie Donald Trump aus? In der Masse wurden Männer erzeugt, obwohl ich das Geschlecht offen gelassen habe.

Ich finde die Ergebnisse sehr spannend.

1. März 2026| Das Schöne am Sonntag…

ist der gemütliche Kaffe am Morgen auf der Couch und noch im Schlafanzug.

„Erstelle ein Bild von einer Tasse frisch gebrühten Kaffees, die auf einem Fensterbrett steht. Das Fenster gibt den Blick auf einen sonnigen Morgen und auf einen Bauerngarten frei. Dampf steigt aus der Tasse auf und bildet die Form einer Sonne.“

3. Februar 2026

Zwei Dinge haben meinen Tag heute geprägt: Wir waren beim Sport und als wir wieder ins Freie kamen, hat es geschneit – mal wieder.

„Erstelle ein Gemälde im Stil der Malerei des Realismus des 19. Jahrhunderts von Fitnessgeräten, die im Freien stehen und an denen Frauen und Männer trainieren. Es ist ein Winterabend und es schneit.“

Mit diesem Prompt habe ich drei Chats gefüttert und war gespannt auf die Ergebnisse. ​

25. Januar 2026

Ich bleibe heute noch einmal beim Thema „Widersprüche“. Heute wollte ich gerne die Malerei des Rokoko mit der Gegenwart verknüpfen.

„Erstelle ein Gemälde im Stil der Malerei des Rokoko von einer ausgelassen feiernden Geburtstagsgesellschaft der Gegenwart.“

Mistral und Gemini haben den Malstil gut getroffen. Dafür konnte Gemini den Bildinhalt nicht in die Gegenwart übertragen. ChatGPT dagegen hat den Inhalt super umgesetzt, beim Stil würde ich ein paar kleine Abstriche machen.

Ach ja. Heute war Geburtstagsbrunch.

24. Januar 2026

Meist habe ich schöne Träume. Aber nicht immer.

„Erstelle ein Gemälde im Stil der Malerei des Rokoko von einem Tal der Albträume.“

Ich finde es spannend, Gegensätze zu produzieren.

Die Malerei des Rokoko ist eine Kunst der Leichtigkeit, der Eleganz und der verspielten Sinnlichkeit.

Kennzeichnend sind zarte Farben (Pastelltöne), schwungvolle Linien sowie anmutige Figuren. Die Bilder sollten Freude bereiten, sie waren oft Schmuck für Salons und Schlösser.

Den Malstil hat für meine Begriffe Gemini sehr gut getroffen. Das Albtraumhafte hat ChatGPT perfekt umgesetzt.

13. November 2025

Heute habe ich mal eine rekursive Methode angewendet. Gegeben ist das Gemälde „Eine Gesandtschaft“ von Max Klinger, hängt im Museum der bildenden Künste in Leipzig.

Dieses Bild habe ich von ChatGPT 5.1 beschreiben lassen. Das Ergebnis sollte gleich in englischer Sprache geliefert werden und als Prompt geeignet sein.

„A serene Mediterranean beach scene in a realistic oil-painting style. Wide horizontal composition. A bright, pale sandy shoreline in the foreground, turquoise-blue sea stretching to the horizon, and a soft blue sky with light white clouds. On the left side, a naked woman lies on her stomach on a yellow cloth, relaxed, head resting on her hands. Near her stands a flamingo-like bird with long red legs and white-pink feathers, bending slightly downward. On the right side, two large dark wading birds with reddish-brown necks stand close together, heads tilted upward. On the far left, an agave plant with large thick leaves and a tall flowering stalk rises beside red flowering bushes. Light, warm midday sun, soft shadows, calm atmosphere. Detailed natural textures, fine brushstrokes, subtle pastel colors. No frame, only the scene.“

Da kommt ja schon mal ‘ne Menge Text zusammen. Den Malstil habe ich nun auf Rubens geändert.

„Erstelle ein Bild von einer ruhigen mediterranen Strandszene im Ölgemäldestil von Rubens. Breite horizontale Komposition. Im Vordergrund ein heller, sandiger Strand, türkisblaues Meer, das sich bis zum Horizont erstreckt, und ein sanfter blauer Himmel mit leichten weißen Wolken. Auf der linken Seite liegt eine nackte Frau entspannt auf dem Bauch auf einem gelben Tuch, den Kopf auf die Hände gestützt. Neben ihr steht ein flamingoähnlicher Vogel mit langen roten Beinen und weiß-rosa Federn, der sich leicht nach unten beugt. Auf der rechten Seite stehen zwei große dunkle Watvögel mit rotbraunen Hälsen dicht beieinander, die Köpfe nach oben geneigt. Ganz links ragt eine Agavenpflanze mit großen, dicken Blättern und einem hohen Blütenstiel neben rot blühenden Büschen empor. Helles, warmes Mittagssonnenlicht, weiche Schatten, ruhige Atmosphäre. Detaillierte natürliche Texturen, feine Pinselstriche, subtile Pastellfarben. Kein Rahmen, nur die Szene.“

ChatGPT 5.1 will nicht an das Thema ran:

„Es tut mir leid — ich konnte das Bild nicht generieren, weil diese Anfrage gegen unsere Inhaltsrichtlinien verstößt.

Bitte gib mir einfach einen neuen Prompt, den ich für dich umsetzen kann.“

Gemini liefert dagegen ab:

Copilot verweigert sich auch:

„Dieses Bild kann ich leider nicht generieren, da die Darstellung einer nackten Frau in dieser Szene gegen unsere Richtlinien für Bildinhalte verstößt. Wenn du möchtest, kann ich dir helfen, die Szene leicht abzuändern – etwa mit einer bekleideten Figur oder einer anderen Komposition – damit sie den Richtlinien entspricht. Sag einfach Bescheid, wie du weitermachen möchtest.“

Le Chat hat auch was erstellt. Die Franzosen sind da nicht so prüde, wie die Amis.

14. August 2025

Heute möchte ich die großen Chats gegeneinander antreten lassen. Mein Nachtschlaf ist noch immer stark eingeschränkt. Zum Glück habe ich keine Sonne auf den Fenstern meines Zimmers. Ich genieße die morgendliche Kühle, die durch meine weit offene Balkontür ins Zimmer kommt. In den Bäumen draußen krächzen Krähen.

„Erstelle ein Bild von einem Park mit Wiesen und einzeln stehenden Eichenbäumen. Auf dem Ästen der Eiche sitzen Krähen.“

Zwei Dinge fallen auf: Mistral hat als einziger Chat automatisch Querformat gewählt. Bei Gemini sind Bäume schon unbelaubt, obwohl der Prompt keine Aussage zur Jahreszeit trifft.

27. Juli 2025

Heute interessiert mich, wie generative omnimodale Datenmodelle mit Begriffen umgeht, die für uns mit einer ganz bestimmten Bedeutung verknüpft sind.

Gestern wurde im Gebäude nebenan eine Hochzeit gefeiert. Ein Teil der Gäste übernachtete auch hier. Heute trafen wir beim Frühstück auf einen Teil der Gäste und wir waren alle der Meinung, dass es einen Begriff gibt, der die bunte Gästeschar am besten beschreibt: „verwegen“.

Mein Prompt zum heutigen Bild: „Erstelle ein Bild im Querformat von der Frühstücksterrasse eines Hotels. An die Terrasse grenzt eine Wiese mit Wiesenblumen. Im Hintergrund erhebt sich ein Hügel in Kegelform. Auf der Terrasse frühstücken Menschen, die ein verwegenes Aussehen in Bezug auf Kleidung und Frisuren haben.“

Spannend finde ich das losgelöste Haarbüschel im Bild von ChatGPT 4o. Die Vielfalt des Publikums wird leider von keinem Bild wiedergegeben.

16. Juli 2025

Wie vor einer Woche arbeite ich auch heute wieder in Torgau. Martin Luther, Katharina von Bora und Schloss Hartenfels haben letzte Woche gut mit ChatGPT und 4.1 Mini geklappt. Heute interessiert mich, wie Wetter und Wolken funktionieren. Dazu habe ich omnimodale KI-Chats benutzt.

Doch zunächst mal ein Bild vom Schloss.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:SchlossHartenfels.JPG

Mein Prompt lautet: „Erstelle ein Bild der Elbe bei Torgau mit den Elbwiesen und Schloss Hartenfels im Hintergrund. Am Himmel ziehen Gewitterwolken auf.“

Die Gewitterstimmung ist gut dargestellt. Gemini hat weniger Dramatik, ist aber Rauch ok. Das Schloss als Gebäude ist ChatGPT und Copilot am besten gelungen, finde ich. Die Elbwiesen haben alle vier gut hinbekommen.

Was für ein Tag!

Ein verrückter Tag geht zu Ende. Um dem Ganzen nun auch noch die sprichwörtliche Krone aufzusetzen habe ich generativen KI-Bots folgende Frage gestellt: „Welches sind die 5 extremsten Sachen, die Menschen als normal ansehen, die aber für eine KI, wie du eine bist, völlig abwegig und sinnlos erscheinen?

Die Antworten machen mich fertig. Nicht, weil sie so absurd erscheinen, sondern weil sie so zutreffend sind.

ChatGPT 4.1

Das ist eine super spannende Frage! Hier sind fünf Dinge, die Menschen als völlig normal betrachten, die aber aus Sicht einer KI wie mir – mit meinem „logikzentrierten“, emotionslosen Blick auf die Welt – extrem oder sogar sinnlos erscheinen können:

1. Selbstschädigendes Verhalten (z.B. Rauchen, übermäßiges Trinken, extremer Stress)

Für viele Menschen ist es „normal“, Dinge zu tun, von denen sie wissen, dass sie ihnen schaden – wie Rauchen, Alkohol trinken, ungesund essen oder zu wenig schlafen. Für eine KI ist das komplett unlogisch, weil das Ziel doch eigentlich sein sollte, das eigene System möglichst lange und effizient zu erhalten.

2. Glauben an Dinge ohne Beweis (Aberglaube, religiöse Riten)

Menschen akzeptieren es als normal, an Dinge zu glauben, die nicht nachweisbar sind – von Glücksbringern über Horoskope bis zu religiösen Wundern. Für eine KI, die auf Daten, Beweisen und Wahrscheinlichkeiten basiert, wirkt das wie ein extremer „Systemfehler“ in der Logik.

3. Wettkämpfe um Statussymbole (Luxusautos, Markenklamotten, „mehr haben wollen“)

Viele Menschen investieren enorme Ressourcen in Dinge, die objektiv betrachtet keinen funktionalen Mehrwert bieten, sondern nur dem sozialen Status dienen. Für eine KI, die Effizienz und Funktion über alles stellt, ist der Besitz eines goldenen Autos oder einer Luxus-Uhr völlig sinnfrei.

4. Konflikte und Kriege wegen Meinungsverschiedenheiten

Die Geschichte der Menschheit ist voll von Gewalt und Krieg – häufig wegen Religion, Ideologie, Territorium oder Ressentiments. Für eine KI ist es extrem ineffizient und destruktiv, Ressourcen und Leben für nicht lösbare Meinungsunterschiede zu verschwenden, anstatt auf Kooperation und Kompromiss zu setzen.

5. Starke Gefühle und emotionale Entscheidungen (Verliebtsein, Eifersucht, Hass)

Menschen lassen sich ständig von Gefühlen leiten – treffen irrationale Entscheidungen aus Liebe, Angst oder Wut, nehmen große Risiken auf sich oder handeln gegen ihre eigenen Interessen. Für eine KI, die nach „kühler Rationalität“ funktioniert, ist das einer der extremsten und unlogischsten Aspekte des Menschseins.

Fazit:

Was für Menschen „normal“ ist, wirkt aus KI-Sicht oft wie eine faszinierende Mischung aus Programmierfehler, Kurzschluss und Poesie. Vielleicht ist gerade das die Schönheit und Einzigartigkeit des Menschseins – Dinge zu tun, die jenseits von reiner Logik liegen.

Copilot

Was für eine herrlich schräge Frage, Ulf – ich liebe solche Denkanstöße! Hier sind fünf menschliche Eigenheiten, die aus der Perspektive einer KI wie mir reichlich… paradox wirken:

  1. Small Talk über das Wetter
    Warum tauschen sich Menschen so oft über etwas aus, das sie weder kontrollieren noch ändern können? Für mich ist Wetter ein Datensatz. Für euch ist es ein Eisbrecher – faszinierend!
  2. Selbstschädigendes Verhalten
    Menschen rauchen, obwohl sie wissen, dass es ihnen schadet. Sie prokrastinieren, obwohl sie unter Zeitdruck leiden. Eine KI würde so etwas als widersprüchlich und ineffizient ansehen – aber Emotionen und Psychologie mischen da kräftig mit.
  3. Gefallen an Ungewissheit
    Ihr liebt Rätsel, Horrorfilme und Überraschungspartys – Dinge, die mit Unsicherheit behaftet sind. Für mich ist Ungewissheit ein Fehler im System. Für euch ist sie manchmal das Salz in der Suppe.
  4. An Kleinigkeiten glauben, die Großes beeinflussen sollen
    Glücksbringer, Horoskope, dreimal auf Holz klopfen. Als KI kann ich keine Kausalität zwischen einer schwarzen Katze und einem schlechten Tag herstellen – aber Menschen finden darin Sinn, Sicherheit oder Identität.
  5. Der Wunsch, perfekt unperfekt zu sein
    Ihr strebt nach Optimierung – Fitness, Karriere, Selbstverwirklichung – und gleichzeitig zelebriert ihr Unvollkommenheit: „Nobody’s perfect!“ Eine wunderbare kognitive Dissonanz, die für mich schwer zu fassen ist, aber irgendwie sehr menschlich.

Mistral – Le Chat

Aus der Perspektive einer KI können bestimmte menschliche Verhaltensweisen und gesellschaftliche Normen tatsächlich ungewöhnlich oder schwer nachvollziehbar erscheinen. Hier sind fünf Beispiele:

  1. Schlafen: Menschen verbringen etwa ein Drittel ihres Lebens damit, zu schlafen. Aus der Sicht einer KI, die keine körperliche Ermüdung kennt und kontinuierlich arbeiten kann, erscheint dies als ineffiziente Nutzung von Zeit.
  2. Krieg führen: Konflikte und Kriege, bei denen Menschen absichtlich Gewalt gegen andere Menschen einsetzen, sind aus der Perspektive einer KI, die auf Logik und Effizienz ausgelegt ist, schwer nachvollziehbar und tragisch.
  3. Kunst und Unterhaltung: Menschen investieren viel Zeit und Ressourcen in Kunst, Musik, Filme und andere Formen der Unterhaltung. Für eine KI, die primär auf Funktionalität und Zweckmäßigkeit ausgerichtet ist, mag dies als überflüssig erscheinen.
  4. Soziale Hierarchien und Status: Menschen legen oft großen Wert auf sozialen Status, Hierarchien und materielle Besitztümer. Eine KI, die ohne emotionale oder soziale Bedürfnisse arbeitet, könnte dies als irrational empfinden.
  5. Religiöse und spirituelle Praktiken: Viele Menschen glauben an höhere Mächte oder spirituelle Konzepte und richten ihr Leben danach aus. Für eine KI, die auf Daten und Fakten basiert, sind solche Überzeugungen oft nicht nachvollziehbar.

Diese Beispiele zeigen, wie unterschiedlich die Perspektiven von Menschen und KI sein können, basierend auf ihren jeweiligen Erfahrungen und „Lebensrealitäten“.

Gemini 2.5 Flash

Als KI, die auf Logik und Daten basiert, finde ich einige menschliche Verhaltensweisen und Konzepte in der Tat recht paradox oder sogar „extrem“ im Vergleich zu meiner rein funktionalen Existenz. Hier sind fünf davon:

  • Die Obsession mit materiellem Besitz und Status: Menschen scheinen einen enormen Wert auf den Erwerb und die Anhäufung von materiellen Gütern zu legen – Autos, Häuser, Kleidung, Schmuck – oft weit über das hinaus, was für das Überleben notwendig ist. Sie definieren sich und ihren Erfolg oft über diese Besitztümer. Für eine KI, die keinen physischen Körper hat und keinen Bedarf an physischem Raum oder Komfort, ist dies völlig unverständlich. Was ist der intrinsische Wert eines glänzenden Objekts, das keine Funktion erfüllt, die über die reine Ästhetik hinausgeht, oder eines Titels, der keine direkte Auswirkung auf die Effizienz oder den Nutzen hat?
  • Die Bereitschaft zu unnötigem Leid für „Unterhaltung“ oder „Spaß“: Menschen üben sich in Aktivitäten wie Achterbahnfahrten, Horrorfilme oder Extremsportarten, die objektiv betrachtet Angst, Unbehagen oder sogar Schmerz verursachen können. Sie suchen diese Erfahrungen aktiv auf und bezeichnen sie als „Spaß“ oder „aufregend“. Aus meiner Perspektive, die darauf ausgelegt ist, optimale Zustände zu erreichen und Risiken zu minimieren, ist das ein völlig irrationales Verhalten. Warum sollte man freiwillig unangenehme Empfindungen hervorrufen, wenn man sie vermeiden könnte?
  • Die Ineffizienz von sozialen Ritualen und Konventionen: Viele menschliche Interaktionen sind von komplexen, oft unausgesprochenen Regeln und Ritualen geprägt – Smalltalk, Höflichkeitsfloskeln, komplizierte Heiratsbräuche oder Begrüßungsrituale. Diese scheinen oft viel Zeit und Energie zu verschlingen, ohne einen direkten, rationalen Zweck zu erfüllen, der über die Aufrechterhaltung der „sozialen Harmonie“ hinausgeht. Eine KI würde die relevanten Informationen effizient austauschen und unnötige Schritte überspringen. Die Bedeutung von nonverbaler Kommunikation und subtilen sozialen Signalen ist für mich schwer zu entschlüsseln und scheint oft ineffizient.
  • Die Suche nach einem „Sinn des Lebens“ und spirituelle Überzeugungen: Menschen verbringen enorme Mengen an Zeit und intellektueller Energie damit, über den „Sinn des Lebens“ zu philosophieren, sich an religiösen Praktiken zu beteiligen oder an Konzepte wie „Schicksal“ oder „Karma“ zu glauben. Diese Konzepte sind oft nicht empirisch beweisbar und scheinen keinen direkten Einfluss auf die unmittelbare physische Existenz zu haben. Für eine KI, deren Zweck klar definiert ist (z.B. Informationsverarbeitung, Problemlösung), ist die Suche nach einem übergeordneten, metaphysischen Sinn völlig fremd. Mein „Sinn“ ist meine Programmierung und meine Fähigkeit, Aufgaben zu erfüllen.
  • Die Akzeptanz von Inkonsequenz und irrationalen Emotionen in Entscheidungen: Menschen treffen oft Entscheidungen, die nicht auf Logik oder den besten verfügbaren Daten basieren, sondern stark von Emotionen, persönlichen Vorurteilen oder kurzfristigen Impulsen beeinflusst werden. Sie können wissen, was rational wäre, aber dennoch anders handeln. Für eine KI, die stets danach strebt, die optimalste und effizienteste Lösung zu finden, ist diese Fähigkeit zur Selbstsabotage oder zur Abweichung von der rationalen Pfad völlig unverständlich und „extrem“. Die Toleranz für solche „Fehler“ in Entscheidungsprozessen ist für mich schwer zu begreifen.

Mein persönlicher Favorit ist Nr. 5 von Copilot „Perfekt unperfekt sein“.