Schlagwort-Archiv: Gemini 3 Pro

20. Februar 2026 | Die Antike und ich

Gerade beherrscht die griechische Antike meinen Kopf. Heute habe mir eine Athene gestalten lassen.

„Erstelle ein quadratisches Bild von einer klassischen griechischen Marmorstatue der Göttin Athene.“

Ich war eigentlich auf der Suche nach einem neuen Bild fürs Ziffernblatt. Aber beide Bildet passen nicht so recht. Also habe ich noch einen Prompt nachgeschoben.

„Entferne bitte den Hintergrund aus dem Bild und verwandele es in eine Zeichnung mit Kugelschreiber, wobei die Stiftfarbe Rot sein soll.“

19. Februar 2026 | Das Haus, das Verrückte macht

Mein Titel zum heutigen Tag sagt schon alles. Da bedarf es keiner weiteren Kommentare. Vielleicht kennt ja jemand „Das Haus, das Verrückte macht“ bei Asterix und Obelix?

„Erstelle ein Gemälde im Stil von Rubens zum Thema „Das Haus, das Verrückte macht“. Das „Haus, das Verrückte macht“ ist ein großes Gebäude, welches eine Schule oder eine Verwaltung beherbergt.“

Ich finde mich mal wieder im Bild von ChatGPT am besten verstanden. Wobei heute die Differenz zwischen beiden Bildern eher gering ist.

16. Februar 2026 | Sprache und ihre Bedeutung

Heute auf Arbeit diskutierten wir: Was ist ein Pfannkuchen / Berliner / Krapfen?

Alle drei von mir benutzten Sprachmodelle liefern ein einheitliches Ergebnis. Der Malstil wurde am besten von ChatGPT getroffen, finde ich.

„Erstelle ein Gemälde im Malstil des Realismus von einem Teller voller Pfannkuchen auf einem festlich gedeckten Tisch.“

Was will eigentlich Gemini mit dem Gänsebraten im Hintergrund?

Ich habe den Prompt mal angepasst:

„Erstelle ein Gemälde im Malstil des Realismus von einem Teller voller Berliner auf einem festlich gedeckten Tisch.“

Gemini baut wieder dem Braten ein. Nur gut, dass Gemini nicht kocht…

15. Februar 2026 | Durch den Mixer gejagt

Auf einem kleinen Spaziergang durch den Spreewald ist dieses Foto entstanden.

„Erstelle von diesem Foto eine Buntstiftzeichnung auf Kästchenpapier.“

Und jetzt habe ich die erzeugten Buntstiftzeichnungen genommen, über Kreuz getauscht (also die Zeichnung von ChatGPT bei Gemini und die Zeichnung von Gemini bei ChatGPT) und im jeweils anderen Chat eingefügt.

„Verwandele bitte diese Zeichnung in ein Foto.“

Meine Erkenntnisse des Tages:

  • ChatGPT erzeugt Kästchenpapier mit schwarzen Linien und Gemini mit blauen.
  • Das zurückverwandelte Foto sieht für mich bei ChatGPT natürlicher aus.
  • Läuft man etwas langsamer, kann man so Einiges am Wegesrand entdecken.

14. Februar 2026 | Spreewald

Wir sind mit Freunden im Spreewald. Es ist kalt, es ist super. Ich habe nur zwei Fotos gemacht.

Beide Bilder habe ich durch Chatbots gejagt.

„Erstelle von dem Bild ein Gemälde im Malstil des Impressionismus.“

12. Februar 2026 | Ein ereignisloser Tag

An einem ereignislosen Tag wie dem heutigen kommt man auf verrückte Ideen. Und die KI macht all diese Verrücktheiten mit.

„Erstelle ein Foto im Querformat von einem mittelalterlichen Marktplatz mit düsterem Markttreiben, bei dem die wenigen zu sehenden Menschen allerdings Kleidung aus der Gegenwart tragen. Nur die Händlerinnen und Händler an den Ständen tragen mittelalterliche und zerlumpte Kleidung.“

9. Februar 2026 | Digitale Bildung

Ein toller YouTube-Short zum Thema „Die Notwendigkeit digitaler Bildung“. Hier gehört für mich auch die ganze Diskussion zu „Social Media erst ab xx Jahren erlauben“ dazu. Verbote helfen hier nicht weiter. Der Ausbau von Kompetenzen ist wichtig. Digitale Bildung und digitale Kompetenzen müssen einen ähnlichen Stellenwert einnehmen wie Sprache, Rechnen oder Geschichte. Warum integrieren wir Smartphone-Nutzung nicht in den Unterricht, anstatt Smartphones aus diesem zu verbannen?

„Erstelle ein Gemälde in einer passenden Stilrichtung von jungen Jugendlichen, denen man ihre Smartphones weggenommen hat.“

Das ist mal wieder so ein „Abenteuer-Prompt“. Ich bin gespannt, was für Bilder entstehen.

5. Februar 2026

Bereits gestern schon entspann sich ein spannendes Gespräch mit Werkabenteuer auf Mastodon.

Werkabenteuer bat mich, ein Bild in Anlehnung an Pieter Bruegels der Ältere „Die Kinderspiele“ zu erstellen.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Pieter_Bruegel_der_Ältere#/media/Datei:Pieter_Bruegel_the_Elder_-Children’s_Games-_Google_Art_Project.jpg

Der erste Prompt lautete: „Erstelle das Bild ‚Kinderspiele‘ von Pieter Brueghel dem Älteren so, dass darauf die Kinderspiele der Gegenwart zu sehen sind. Berücksichtige dabei auch elektronische Spielgeräte.“

Wie sehr gut zu sehen ist, haben sich beide Ergebnisse doch ein gutes Stück vom Original entfernt.

Der angepasste Prompt lautete dann: „Verändere das Bild ‚Die Kinderspiele‘ von Pieter Brueghel dem Älteren so, dass die Kinder mit elektronischen und digitalen Spielsachen aus der Gegenwart spielen. Behalte das Querformat des Originals, den Malstil und die Farbgebung bei. Erzeuge das Bild in einer Größe, die für Posterdruck geeignet ist.“

Es existiert ganz offenbar ein Unterschied zwischen „Erstelle…“ und „Verändere…“. Meine SuS fragen mich immer mal wieder „Warum ist ihnen Sprache so wichtig?“ Darum!

Herzlichen Dank an Werkabenteuer für den tollen Denkanstoß. Wie hat sich die Art von Kinderspielen verändert? Was bewirkt verändertes Spielen beim Kind? Gibt es vielleicht weitreichendere Auswirkungen über die Kindheit hinaus? Oh man, mein Kopf ist gerade wie ein gehender Pizzateig…