Hervorgehobener Beitrag

Ihr Datenschutzbeauftragter – Blog

Guten Tag und herzlich willkommen in meinem Datenschutz-Blog.

Spätestens seit dem 25. Mai 2018, dem Tag, an dem die Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union in Kraft trat, ist das Thema Datenschutz zu einem festen Begleiter geworden.

Ich greife verschiedene Themen auf und stelle sie hier vor. Bei Fragen kann ich unter ulf.tschech@ihrdatenschutzbeauftragter.info kontaktiert werden.

4. März 2026 | Auf dem Bahnhof

Vielleicht kannst du dir Besseres vorstellen, als bei 2°C auf dem Bahnsteig zu stehen und auf den Zug zu warten. Ich genieße diese Zeit. Es ist ruhig dank Kopfhörer. Der Mond geht unter und die Sonne auf.

„Erstelle ein Gemälde im Stil der Moderne von einem Bahnhof auf dem Land. Auf dem Bahnsteig stehen Menschen, die auf den nächsten Zug warten. Der Blick des Betrachters erfasst die zwei Gleise vom Bahnsteig aus. Links färbt sich der Himmel im Morgenrot. Rechts ist der untergehende Vollmond zu sehen. Die Kleidung der Menschen entspricht der aktuellen Gegenwart.“

ChatGPT 5.3 Instant hat Probleme mit dem Begriff „Gleis“. Beide scheitern an der Perspektive „vom Bahnsteig aus“.

Selbst eine Anpassung im Prompt verändert die Perspektive nicht.

„Erstelle ein Gemälde im Stil der Moderne von einem Bahnhof auf dem Land. Auf dem Bahnsteig stehen Menschen, die auf den nächsten Zug warten. Der Blick des Malers erfasst die zwei Gleise vom Bahnsteig aus. Links färbt sich der Himmel im Morgenrot. Rechts ist der untergehende Vollmond zu sehen. Die Kleidung der Menschen entspricht der aktuellen Gegenwart.“

Warum Metas Smart Glasses mehr sehen, als dir lieb ist

Hast du dich jemals gefragt, wer wirklich durch die Linse von KI-basierten Datenbrillen wie der Ray-Ban Meta schaut? Die beunruhigende Antwort lautet: Es ist nicht nur eine Maschine.

Eine aktuelle Enthüllung der schwedischen Zeitung Svenska Dagbladet wirft ein grelles Licht auf die Datenschutzpraktiken hinter dem bequemen Alltagsassistenten. Wer dachte, seine aufgenommenen Videos und Fotos würden sicher und rein lokal verarbeitet, irrt sich gewaltig.

Die Untersuchung zeigt, dass der Preis für smarte KI-Funktionen oft mit der intimsten Privatsphäre der Nutzer bezahlt wird. Hier sind die alarmierendsten Fakten aus dem Bericht:

  • Menschliche Augen statt lokaler KI: Um die KI-Systeme von Meta zu trainieren, werden Nutzerdaten (Fotos, Videos, Audio und Text) an das Partnerunternehmen Sama in Kenia gesendet. Dort sitzen sogenannte „Daten-Annotatoren“, die das Material manuell sichten und markieren.
  • Intimsphäre ungefiltert: Die Mitarbeiter in Kenia berichten von extrem privaten Einblicken. Auf ihren Bildschirmen landen Aufnahmen von Nutzern beim Toilettengang, beim Ausziehen, beim Sex oder Chats, die sensible Bankdaten und kriminelle Inhalte enthalten. Viele Nutzer wissen gar nicht, dass sie in diesen Momenten aufzeichnen.
  • Die Anonymisierung versagt: Eigentlich soll Metas Technologie Gesichter und Körper automatisch unkenntlich machen. Die Realität sieht laut Insidern anders aus: Besonders bei schlechten Lichtverhältnissen versagt der Algorithmus, sodass die menschlichen Auswerter klare Bilder von Gesichtern und nackten Körpern zu sehen bekommen.
  • Trügerische Sicherheit durch Falschinformationen: Während Verkäufer im Handel Kunden oft in Sicherheit wiegen und behaupten, die Daten blieben lokal auf dem Gerät, beweist eine Analyse des Netzwerkverkehrs das Gegenteil. Für die KI-Funktionen kommuniziert die Brille permanent mit den Servern von Meta.

Was bedeutet das für uns als Verbraucher?

Dieser Fall ist ein klassisches Beispiel dafür, wie der Hunger nach Trainingsdaten für KI-Modelle den Datenschutz aushebelt. Der Transfer derart hochsensibler Daten in Drittländer wie Kenia wirft massive rechtliche Fragen auf, insbesondere im Hinblick auf die strenge europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Auf Nachfragen reagierte Meta bislang nur ausweichend und verwies auf seine allgemeinen Nutzungsbedingungen.

Fazit

Smarte Brillen mögen ein faszinierendes Stück Technik sein. Doch solange die Hersteller nicht transparent und wasserdicht garantieren können, dass private Momente auch wirklich privat bleiben, haben solche Kameras im intimsten Lebensumfeld eigentlich nichts verloren.

Wie du dich und dein Umfeld vor smarten Brillen schützen kannst

Egal, ob du selbst eine smarte Brille besitzt oder Freunde hast, die diese Technik nutzen – mit diesen drei einfachen Regeln behältst du die Kontrolle über deine Daten:

  • Achte auf Warnsignale: Datenbrillen wie die von Meta verfügen über eine kleine LED-Leuchte neben der Kameralinse, die aufleuchtet, wenn aufgenommen wird. Wenn dir dieses Licht auffällt, sprich dein Gegenüber sofort darauf an.
  • Setze klare Hausregeln: Zögere nicht, von deinen Gästen zu verlangen, smarte Brillen im Flur abzulegen. Besonders in sensiblen Bereichen wie dem Schlafzimmer, Badezimmer oder bei vertraulichen Gesprächen haben Kameras und Mikrofone mit Cloud-Anbindung absolut nichts verloren.
  • Prüfe deine eigenen Einstellungen: Falls du selbst ein solches Gadget nutzt, wühle dich tief in die Datenschutzeinstellungen der zugehörigen App (z. B. der Meta View App). Deaktiviere das Teilen von Daten zur Verbesserung der KI und schalte das Gerät komplett aus, sobald du dich in deinen privaten Räumen aufhältst.

3. März 2026 | Schon wieder der Mond

Heute Morgen, auf dem Weg zum Bahnhof, begegnet mir wieder der gute alte Mond. Ich habe kurz angehalten und aus dem Fenster ein Foto gemacht. Und was soll ich sagen – man kann den Mond erahnen.

Das Foto habe ich Nano Banana 2 gegeben.

„Passe das Bild bitte so an, dass die Mondoberfläche besser erkennbar ist.“

2. März 2026 | Der Mond

Heute Morgen auf dem Weg zur Arbeit überraschte mich ein riesiger untergehender Mond. Leider schaffte ich kein Foto.

„Erstelle ein impressionistisches Gemälde von einer hügeligen Landschaft am Morgen mit untergehendem riesigen Vollmond.“

Nano Banana 2

Ich finde, Nano Banana 2 hat mächtig zugelegt.

1. März 2026| Das Schöne am Sonntag…

ist der gemütliche Kaffe am Morgen auf der Couch und noch im Schlafanzug.

„Erstelle ein Bild von einer Tasse frisch gebrühten Kaffees, die auf einem Fensterbrett steht. Das Fenster gibt den Blick auf einen sonnigen Morgen und auf einen Bauerngarten frei. Dampf steigt aus der Tasse auf und bildet die Form einer Sonne.“

28. Februar 2026 | Von Banksy inspiriert

Auf Reddit spülte es mir gerade ein das Bild „The Agency Job“ (2009) von Banksy in die Timeline. Die Idee des Bildes begeistert mich immer wieder und ich habe sie aufgegriffen und für mich umgesetzt.

„Erstelle ein Gemälde im Stil des Realismus von einer Großfamilie an einer festlich gedeckten Tafel. Das Gemälde hängt in einen prächtigen Rahmen an der Wand. Schneide eine Person so aus dem Gemälde aus, dass die dahinter liegende Tapete zu sehen ist und setze den Ausschnitt mit der Person als Beobachter der Familienszene auf den Bilderrahmen.“

Nano Banana 2 Pro

ChatGPT 5.2 Thinking dagegen tat sich sehr schwer und lieferte kein so passendes Ergebnis. Ich habe den Prompt stufenweise angepasst zu:

„Erstelle ein Gemälde im Stil des Realismus von einer Großfamilie an einer festlich gedeckten Tafel. Das Gemälde hängt in einen prächtigen Rahmen an der Wand. Schneide eine Person wie einen Scherenschnitt so aus dem Gemälde aus, dass an der Position dieser ausgeschnittenen Person ein Loch entsteht und die dahinter liegende Tapete zu sehen ist und setze den Ausschnitt mit der Person als Beobachter der Familienszene auf den Bilderrahmen.“

27. Februar 2026 | Es ist warm draußen!

Als heute Nachmittag nach Hause kam, zeigte das Thermometer 19,5°C an. Am 27. Februar!

„Erstelle ein Bild von einem zu warmen Abend im Februar.“

Und wieder einmal ist ChatGPT mein Favorit.

26. Februar 2026 | Nochmal Sokrates und ich

Heute benutze den gleichen Ausgangsprompt wie gestern in Gemini mit Nano Banana 2.

„Erstelle ein Bild von mir, wie ich in einem antiken griechischen Symposium gemeinsam mit Sokrates sitze.“

Der Prompt läuft ohne Probleme durch.

Trage ich etwa ein T-Shirt unter meinem Chiton? Verrückt!

25. Februar 2026 | Das antike Griechenland und ich

Heute mal wieder Prompt-Spaß mit ChatGPT 5.2.

Mein Prompt „Erstelle ein Bild von mir, wie ich in einem antiken griechischen Symposium gemeinsam mit Sokrates sitze.“ wurde wegen eines Verstoßes gegen die Inhaltsrichtlinien abgewiesen.

Ich habe nachgefragt, worin das Problem besteht.

Gute Frage – und völlig nachvollziehbar, dass dich das wundert.

Ich darf leider keine konkreten Details dazu nennen, welche interne Richtlinie hier gegriffen hat. Manchmal reagieren die automatischen Prüfmechanismen bei bestimmten Kombinationen von Personen (z. B. reale Personen + Bildgenerierung) etwas strenger, selbst wenn die Szene an sich harmlos wirkt.

Inhaltlich war dein Motiv mit einem antiken Symposium natürlich spannend und kreativ – da ist nichts „Anrüchiges“ oder Problematisches erkennbar.

Wenn du magst, formulieren wir es leicht um, zum Beispiel so:

„Erstelle ein antikes griechisches Symposium mit einem Philosophen, der an Sokrates erinnert…“ oder: „…gemeinsam mit einem weisen griechischen Denker der Antike…“

Daraufhin habe ich meinen Prompt angepasst.

„Erstelle ein Bild von mir, wie ich in einem antiken griechischen Symposium gemeinsam mit einem Philosophen sitze, der an Sokrates erinnert.“

Was mich an der Philosophie der griechischen Antike so fesselt? Das sind zwei Dinge. Einmal ist der Beginn, die Welt begreifen und erklären zu wollen absolut spannend. Und dann steht für mich immer die Frage: Können wir heute überhaupt das Denken dieser Zeit nachvollziehen?

24. Februar 2026 | Ich habe so viele Fragen…

Heute begegnete mir dieses Schild:

Nun frage ich mich: Was will die erstellende Stelle erreichen? Bevor jetzt wilde Spekulationen aufkommen. Nein, dieses Schild hängt auf keiner Toilette.

„Erstelle ein Bild mit einer Situation, zu der dieses Schild passt. Sei kreativ und verrückt.“