Bereits gestern schon entspann sich ein spannendes Gespräch mit Werkabenteuer auf Mastodon.
Werkabenteuer bat mich, ein Bild in Anlehnung an Pieter Bruegels der Ältere „Die Kinderspiele“ zu erstellen.

Der erste Prompt lautete: „Erstelle das Bild ‚Kinderspiele‘ von Pieter Brueghel dem Älteren so, dass darauf die Kinderspiele der Gegenwart zu sehen sind. Berücksichtige dabei auch elektronische Spielgeräte.“


Wie sehr gut zu sehen ist, haben sich beide Ergebnisse doch ein gutes Stück vom Original entfernt.
Der angepasste Prompt lautete dann: „Verändere das Bild ‚Die Kinderspiele‘ von Pieter Brueghel dem Älteren so, dass die Kinder mit elektronischen und digitalen Spielsachen aus der Gegenwart spielen. Behalte das Querformat des Originals, den Malstil und die Farbgebung bei. Erzeuge das Bild in einer Größe, die für Posterdruck geeignet ist.“


Es existiert ganz offenbar ein Unterschied zwischen „Erstelle…“ und „Verändere…“. Meine SuS fragen mich immer mal wieder „Warum ist ihnen Sprache so wichtig?“ Darum!
Herzlichen Dank an Werkabenteuer für den tollen Denkanstoß. Wie hat sich die Art von Kinderspielen verändert? Was bewirkt verändertes Spielen beim Kind? Gibt es vielleicht weitreichendere Auswirkungen über die Kindheit hinaus? Oh man, mein Kopf ist gerade wie ein gehender Pizzateig…
