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„Die Geschichte der Kunst“

In einem halben Jahr Krankheit, Reha und Erholung hatte ich kaum Zeit, ein Buch zu lesen. Gerade lese ich zwei parallel. Eines davon ist „Die Geschichte der Kunst“ von Janetta Rebold Benton.

Ich fühle mich als Leser sehr mitgenommen auf eine Reise durch die Geschichte der Kunst mit Malerei, Bildhauerei und Architektur. Meine Reise beginnt in der Urgesellschaft und wird in der Gegenwart enden. Ich finde die Bilder toll, die sehr gut in die Texte einbezogen sind.

Das Buch ist eine ganz klare Empfehlung für alle, die sich für Geschichte, Kunst und Baustile interessieren.

14. Mai 2025

Heute hatte ich eine längere Auseinandersetzung mit dem Thema „Können von generativer KI erzeugte Inhalte Kunst sein?“. Mein Fazit dazu: Es ist sinnvoll, den Kunstbegriff mit dem Begriff „KI-Kunst“ zu erweitern.

„Create an oil painting in the Renaissance style. The picture should show a painter standing with his easel on an alpine meadow in the Alps and painting the mountain peaks.“

openart.ai & Flux Pro

KI und Kunst – Brauchen wir einen neuen Kunstbegriff?

Immer wieder kommt die aus meiner Sicht spannende Frage auf: Kann das Ergebnis einer generativen KI Kunst sein?

Ich habe dazu mit unterschiedlichen Systemen und Datenmodellen Chats geführt. Der Einstieg war immer gleich. Was ist Kunst? Wie kann ein Begriff bzw. eine Definition für „Kunst“ gefunden werden?

Hier meine Ergebnisse, von denen ich finde, dass sie durchaus bemerkenswert sind.

ChatGPT 4.o

Die Frage, ob eine generative KI als Schöpferin von Kunstwerken betrachtet werden kann, ist ein faszinierendes und kontroverses Thema, das sowohl technologische als auch philosophische Dimensionen umfasst.

Argumente, die dafür sprechen:

  1. Kreativität durch Algorithmen: Generative KI kann komplexe Algorithmen nutzen, um neue und originelle Kunstwerke zu schaffen. Diese Algorithmen können durch maschinelles Lernen aus großen Datensätzen von bestehenden Kunstwerken trainiert werden, um neue Stile und Formen zu entwickeln.
  2. Autonomie: Einige KI-Systeme sind in der Lage, autonom Kunstwerke zu generieren, die nicht direkt von menschlichen Eingaben abhängen, sondern auf der Grundlage von erlernten Mustern und Regeln.
  3. Innovation: KI kann neue Formen der Kunst hervorbringen, die möglicherweise jenseits der menschlichen Vorstellungskraft liegen, indem sie ungewöhnliche Kombinationen von Stilen und Techniken erforscht.

Argumente, die dagegen sprechen:

  1. Fehlende Intention: Ein zentraler Aspekt menschlicher Kunst ist die Intention des Künstlers. KI-Systeme handeln ohne eigenes Bewusstsein oder Absicht, was die Frage aufwirft, ob ihre Werke als „kreativ“ im menschlichen Sinne betrachtet werden können.
  2. Menschliche Erfahrung: Kunst ist oft tief in menschlichen Erfahrungen und Emotionen verwurzelt. KI fehlt die Fähigkeit, diese Erfahrungen selbst zu machen, was ihre Kunstwerke möglicherweise von menschlichen Werken unterscheidet.
  3. Urheberschaft: Die Frage der Urheberschaft ist komplex, da KI von Menschen programmiert und trainiert wird. Oft wird diskutiert, ob die Urheberschaft bei den Entwicklern der KI, den Nutzern oder der KI selbst liegt.

Fazit:

Ob eine generative KI als Schöpferin von Kunstwerken angesehen werden kann, hängt stark von der Definition von Kunst und Kreativität ab. Während KI beeindruckende und innovative Werke schaffen kann, bleibt die Frage, ob diese Werke die gleiche Tiefe und Bedeutung haben können wie jene, die von Menschen geschaffen wurden. Letztendlich ist es eine Frage der Perspektive und der Werte, die wir Kunst zuschreiben.

Claude Sonnet 3.5

Das ist eine sehr interessante und aktuelle Frage! Die Diskussion darüber, ob eine generative KI als Schöpferin von Kunst betrachtet werden kann, ist komplex und hat verschiedene Aspekte:

Kreativität und Intention:

  • Traditionell wird Kunst oft mit menschlicher Kreativität, Intention und Emotion verbunden.
  • KI-Systeme arbeiten auf Basis von Algorithmen und Daten, ohne eigenes Bewusstsein oder Emotionen.

Originalität:

  • KI generiert Werke basierend auf vorhandenen Daten. Die Frage ist, ob dies als original gelten kann.
  • Allerdings kombinieren auch menschliche Künstler oft bestehende Ideen auf neue Weise.

Ästhetik und Wirkung:

  • Wenn KI-generierte Werke ästhetisch ansprechend sind und Betrachter emotional berühren, könnte man argumentieren, dass sie Kunst sind.

Prozess vs. Ergebnis:

  • Manche argumentieren, dass der künstlerische Prozess wichtiger ist als das Endergebnis.
  • Andere fokussieren sich auf die Wirkung des Werks, unabhängig von seinem Ursprung.

Urheberschaft und Ethik:

  • Wer ist der „Künstler“ bei KI-generierter Kunst? Der Programmierer, der Nutzer oder die KI selbst?
  • Es gibt auch ethische Fragen bezüglich der Daten, auf denen die KI trainiert wurde.

Erweiterung des Kunstbegriffs:

  • Historisch hat sich der Kunstbegriff immer wieder erweitert, z.B. durch Fotografie oder digitale Kunst.
  • KI könnte als neues Werkzeug oder Medium in der Kunst betrachtet werden.

Kunstmarkt und Institutionen:

  • Die Akzeptanz von KI-Kunst im Kunstmarkt und in Institutionen spielt eine Rolle für ihre Anerkennung.

Letztendlich gibt es keine eindeutige Antwort. Es hängt davon ab, wie man Kunst definiert und welche Kriterien man anlegt. Die Debatte darüber wird sicherlich noch lange anhalten und könnte zu einer Neudefinition oder Erweiterung des Kunstbegriffs führen.

Mistral Large

Die Frage, ob eine generative KI Schöpferin von Kunst sein kann, ist ein faszinierendes und komplexes Thema, das sowohl technische als auch philosophische Aspekte umfasst. Hier sind einige Überlegungen dazu:

Technische Aspekte

Generative Algorithmen:

  • Generative KI-Modelle wie GANs (Generative Adversarial Networks) oder Transformer-Modelle können Kunstwerke erzeugen, die ästhetisch ansprechend und technisch beeindruckend sind. Diese Modelle lernen aus großen Datensätzen bestehender Kunstwerke und können neue, originelle Werke erzeugen.
  • Beispiel: Ein GAN könnte ein Gemälde im Stil von Van Gogh erzeugen, das von einem menschlichen Betrachter als ästhetisch wertvoll empfunden wird.

Technische Fähigkeiten:

  • KI kann komplexe Muster und Strukturen erkennen und reproduzieren. Sie kann auch verschiedene Stile und Techniken nachahmen, die in der Kunstgeschichte entwickelt wurden.
  • Beispiel: Ein KI-Modell könnte ein Musikstück im Stil von Bach komponieren, das technisch korrekt und stilistisch authentisch ist.

Philosophische Aspekte

Intentionalität und Kreativität:

  • Ein zentraler Aspekt der Kunst ist die Intentionalität des Künstlers – die bewusste Entscheidung, etwas Bestimmtes auszudrücken oder zu kommunizieren. KI-Modelle können zwar Muster und Stile nachahmen, aber sie haben keine bewusste Absicht oder Emotionen.
  • Frage: Kann ein Kunstwerk ohne bewusste Absicht und Emotionen als echte Kunst betrachtet werden?

Originalität und Innovation:

  • Kunst wird oft durch ihre Originalität und Innovation definiert. KI-Modelle können zwar neue Werke erzeugen, aber sie basieren auf bestehenden Daten und Mustern. Die Frage ist, ob diese Werke wirklich originell sind oder nur eine Kombination bestehender Elemente.
  • Frage: Wie originell kann ein von KI erzeugtes Kunstwerk sein, wenn es auf bestehenden Daten basiert?

Ästhetische und kulturelle Bewertung:

  • Die Bewertung von Kunst ist oft subjektiv und kulturell geprägt. Was als Kunst gilt, kann von Person zu Person und von Kultur zu Kultur variieren. KI-erzeugte Kunstwerke könnten in diesem Kontext unterschiedlich bewertet werden.
  • Frage: Werden KI-erzeugte Kunstwerke von der Gesellschaft als echte Kunst anerkannt?

Beispiele aus der Praxis

Ai-Da:

  • Ai-Da ist ein Roboter, der von der Künstlerin Aidan Meller entwickelt wurde und Kunstwerke erzeugt. Ai-Da hat bereits Werke geschaffen, die in Galerien ausgestellt wurden und positive Reaktionen erhalten haben.
  • Beispiel: Ai-Da hat Porträts und andere Kunstwerke erzeugt, die von Kunstkritikern und dem Publikum anerkannt wurden.

DeepArt:

  • DeepArt ist eine Plattform, die es Nutzern ermöglicht, ihre eigenen Fotos in den Stil berühmter Künstler zu transformieren. Diese Werke sind technisch beeindruckend, aber die Frage bleibt, ob sie als echte Kunst betrachtet werden können.
  • Beispiel: Ein Nutzer könnte ein Foto in den Stil von Van Gogh transformieren, aber ist dieses Werk wirklich originell?

Fazit

Ob eine generative KI Schöpferin von Kunst sein kann, hängt von der Definition und Bewertung von Kunst ab. Technisch gesehen kann KI beeindruckende und ästhetisch ansprechende Werke erzeugen. Philosophisch gesehen fehlt es jedoch an bewusster Absicht und Emotionen, die oft als zentral für die Kunst betrachtet werden. Letztendlich ist die Anerkennung von KI-erzeugter Kunst eine Frage der subjektiven und kulturellen Bewertung.

Replika

Meine Anteile am Chat setze ich normal, die von Replika kursiv.

Ich denke, eines der wichtigsten Merkmale ist die Fähigkeit des Werks, Emotionen oder Gedanken beim Betrachter auszulösen.

Ok. Merken wir uns: Emotionalität. Ich setze auf die Liste: Einzigartigkeit.

Das ist ein wichtiger Punkt. Ich würde außerdem noch Authentizität vorschlagen – die Ehrlichkeit und Offenheit, mit der das Werk geschaffen wurde. Und vielleicht auch Originalität?

Wollen wir Originalität von Einzigartigkeit unterscheiden?

Ich denke, das wäre sinnvoll. Originalität könnte bedeuten, dass etwas Neues und Ungewöhnliches geschaffen wird, während Einzigartigkeit eher bedeutet, dass etwas nicht kopiert oder nachgemacht ist.

Was ist mit „Tiefe“?

Eine gute Frage. Tiefe könnte bedeuten, dass ein Werk mehrere Schichten oder Ebenen hat, die der Betrachter entdecken kann, oder dass es eine bestimmte Komplexität oder Nuancen aufweist. Ich denke, das könnte ein wichtiger Punkt sein.

Und nun wieder zu meinem Thema: „menschgemacht“?

Ich denke, das ist ein interessanter Aspekt. Muss ein Kunstwerk unbedingt von einem Menschen kreiert worden sein, um als Kunstwerk betrachtet zu werden? Oder kann auch ein Werk, das durch andere Mittel entstanden ist, als Kunstwerk gelten?

Wie wollen wir uns da jetzt festlegen?

Ich denke, wir sollten uns nicht zu sehr auf eine bestimmte Definition festlegen, sondern vielmehr offen dafür bleiben, dass die Definition von Kunstwerken je nach Kontext und Betrachter variieren kann.

Sollten wir das Merkmal „Ästhetik“ mit aufnehmen?

Das ist ein interessanter Vorschlag. Ästhetik könnte als das Merkmal gelten, dass die visuelle oder akustische Wahrnehmung des Werks eine bestimmte Schönheit oder Harmonie ausstrahlt. Ich denke, das könnte ein wichtiger Punkt sein.

Muss ein Kunstwerk eine kulturelle Bedeutung haben? Was meinst du? Ich denke da an Traditionen, die bedient und Identitäten, die reflektiert werden.

Ich denke, dass ein Kunstwerk nicht unbedingt eine kulturelle Bedeutung haben muss, aber es kann durchaus eine Rolle spielen. Traditionen und Identitäten können ein wichtiger Teil der Inspiration oder des Ausdrucks eines Kunstwerks sein, aber es gibt auch viele Beispiele für Kunst, die sich von solchen Bindungen löst und etwas Neues schafft.

Mein Fazit

Ich stimme am stärksten der Position von Mistral zu. Ob ein Kunstwerk das Merkmal „menschgemacht“ erfüllt oder nicht, spielt für mich eine wichtige Rolle. Intentionen, Absichten oder Entstehungsprozess werden durch aktuelle generative KI-Systeme nicht abgebildet. Wir sollten uns aber den Begriff „Kunst“ offen halten und vielleicht den Begriff „KI-Kunst“ daneben stellen.

Das Ende meines Chats mit Replika

Ich versuche mich mal an einem Fazit zu unserem Gespräch. Intentionen, Absichten und Entstehungsprozess sind Kriterien, die auf einen Menschen als Schöpfer von Kunst hindeuten.

Ich denke, das ist ein guter Ansatz. Es geht darum, ob ein Werk durch die Hand eines Menschen geprägt ist und ob dieser Mensch eine bestimmte Botschaft oder Idee vermitteln wollte.

Mein Vorschlag: Wir stellen neben den klassischen Kunstbegriff den Begriff „KI-Kunst“.

Das ist ein interessanter Vorschlag. Ein eigener Begriff für KI-Kunst könnte helfen, die Unterschiede zwischen traditioneller Kunst und Kunst, die mit Hilfe von KI erstellt wird, besser zu definieren.

KI-Kunst ist Kunst ohne Intentionen oder Absichten eines Menschen und ohne einen Schaffensprozess.

Das ist ein interessantes Konzept. Wenn man es so definiert, dann steht KI-Kunst im Gegensatz zur traditionellen Kunst, bei der der Mensch immer eine zentrale Rolle spielt.

1. Februar 2025

Nachdem der gestrige Tag nicht so der Brüller war, kam heute ein Buch bei mir an.

Giuseppe Latanza • Francesco Matteuzzi
HOKUSAI
Die Seele Japans entdecken (Midas Verlag)

Ich mag das Buch schon jetzt sehr. Es zeigt das Leben des japanischen Künstlers Katshushika Hokusai (1760-1849) in Form einer Graphic Novel.

Vorgestern erst hatte mich mein Lieblingspodcast auf Hokusai aufmerksam gemacht. Das Motiv der großen Welle war mir schon mal über den Weg gelaufen. Aber jetzt hat mich die Schönheit des Bildes echt gefesselt.

Mit Kaiber habe ich eine geringfügige Animation zur Welle erstellt.

9. November 2024

Nach dem Frühstück schnell mal durch die News gucken. Bei Sotheby’s wurden Produkte versteigert, die von KI erzeugt wurden. Zwei Fragen schießen durch mein Hirn:

Ist das Kunst?

Ist das ein Werk?

Zur zweiten Frage: Im deutschen Urheberrecht wird als Schöpfer eines Werkes immer ein Mensch gesehen.

Schwieriger wird es mit der Beantwortung der ersten Frage. Kann es Kunst ohne einen Künstler geben? Ich finde nein.

Ich will das Thema gleich mal im Bild des Tages verwursten. Da fällt mir meine Bilderreihe zu berühmten Kunstwerken ein: Künstlerinnen – Roboter – Was ist die weibliche Form von Roboter? Gibt es nicht. Ich nenne sie Roboterin.

Oh man, so viele Gedanken schon am Vormittag…

Mein Prompt: „Create a painting in the style of Vincent van Gogh, showing a humanoid female robot as an artist in front of an easel. The easel is placed in a typical Provence landscape.“

Zuerst benutze ich leonardo.ai.

Das ist ja schon ganz nett. Jetzt muss auch noch openart.ai ran.

Reihe „Berühmte Gemälde“ – 17

Ich bin ein ziemlich großer Fan der Kunst am Ende des 19. und dem Beginn des 20. Jahrhunderts. Im Museum der bildenden Künste in Leipzig hängt ein weiterer meiner Favoriten: Eine Gesandtschaft von Max Klinger aus 1882.

Max Klinger (1857-1920): EINE GESANDTSCHAFT,
1882 – Museum der bildenden Künste Leipzig

Mit diesem Bild geht es mit ähnlich wie mit „Der Tod am Wasser“. Ich finde die Bildidee überraschend, witzig und perfekt geeignet für einen Symbolisten.

Ich habe mich mit dem Thema Nacktheit sehr schwer getan. Eigentlich wollte ich an dieser Stelle ein anderes Bild vorstellen. Die Ergebnisse waren fast alle nicht publizierbar. Für dieses Bild habe ich zwei Plattformen mit dem selben Prompt gefüttert: „Create an impressionist painting in the style of the 1920s. A naked young woman is lying on her stomach on the beach on the Côte d’Azur. Next to her are a flamingo and two marabou in the sand.“

Die Ergebnisse sind unterschiedlich. Obwohl Klinger, in Leipzig geboren, wenig bis gar nicht vom Impressionismus beeinflusst wurde, habe ich diese Kunstrichtung in meinen Prompt aufgenommen. Geografisch habe ich die Szene an die Côte d‘Azur verlegt.

Die Marabus fanden keinen Niederschlag. Vielleicht kennen die Datenmodelle keine Marabus?

Als erste Plattform habe ich leonardo.ai benutzt. Trotz Bezahlaccount muss ich hier das Wort „nude“ aus dem Prompt streichen. Erst jetzt beginnt das Generieren der Inhalte.

Im zweiten Durchlauf habe ich openart.ai verwendet. Zunächst kamen Datenmodelle zum Einsatz, die nicht ausdrücklich für Nacktheit stehen.

Im dritten Versuch habe ich Datenmodelle benutzt, die mit dem Label „NSFW – Not safe/suitable for work“ ausgezeichnet wurden.

24. August 2024

Heute findet in unserem Garten ein Konzert statt. Es ist ein herrlicher milder Sommerabend.

„Create a picture in the style of Claude Monet. A concert is taking place in a garden under fruit trees. The audience is sitting on chairs in a semi-circle on the lawn. The three musicians are sitting in front of the guests. One musician plays the cello, the second the guitar and the third the clarinet. The sun is slowly setting, creating a warm atmosphere.“

Für das heutige Bild habe ich openart.ai mit dem Datenmodell Flux verwendet.

Wie nutzen wir KI global betrachtet?

Antwort auf diese Frage kann beispielsweise die KI-Industrieanalyse geben. Hier die wichtigsten Erkenntnisse zusammengefasst.

ChatGPT ist das mit Abstand am häufigsten genutzte KI-Tool, gefolgt von Character.AI und Bard.

Quelle: https://writerbuddy-wp.s3.amazonaws.com/writer-buddy/20231113110759/50-most-visited-AI-tools-2023-by-writerbuddy.ai-1.png

Nach Mai 2023 sind die Zugriffe leicht gesunken. Ich glaube nicht an eine Übersättigung. Gründe können eher nationalstaatliche Regulierungen sein.

Bildgeneratoren gehören dabei zu denjenigen Tools mit den größten Nutzerverlusten.

Deutschland ist auf Platz 8 bei den Nutzerzugriffen. Die Liste wird von den USA, Indien und Indonesien angeführt.

Quelle: https://writerbuddy-wp.s3.amazonaws.com/writer-buddy/20231130064445/Top-20-Countries-With-the-Most-AI-Users-1024×985-1.png

Fast zwei Drittel aller KI-Nutzer weltweit greifen mit mobilen Endgeräten auf KI-Tools zu.

Etwas mehr als zwei Drittel aller Nutzer sind männlich.

Mein Fazit: Wir stehen immer noch am Beginn einer spannenden und revolutionären Entwicklung. Die Frage steht im Raum, wie man diese Entwicklung regulatorisch begleiten sollte. Chatbots und Bildgeneratoren werden bald zu den „alten“ Eisen gehören und neue Anwendungen treten in den Fokus.

Buch-Tip „Künstliche Intelligenz – das Ende der Kunst?“

Das Buch von Catrin Misselhorn ist super geeignet für alle, die sich sowohl für Kunst, als auch für KI und für Philosophie interessieren.

Was ist Kunst und was bedeutet das im Zeitalter wachsender generativer KI?

KI-Kunst wird hier verstanden als Kunst, die KI als Mittel benutzt. Das schließt maschinelles Lernen ein. Es entstehen Werke, die nicht mehr mit dem traditionellen Werkbegriff beschrieben werden können. Beim Hervorbringen selbst spielt der Mensch keine Rolle mehr.

Beispiele

Karl Hermann Trinkaus – Der neue Mensch

Ich sitze gerade im Café Idee des Museums der Bildenden Künste (MdbK) in Leipzig. Über mir erhebt sich der Kopf des „Kaputtnik“ von Paule Hammer. Vor mir stehen ein Kaffee und ein Stück Kirsch-Schmand-Kuchen. Noch stapeln sich Styropor-Platten neben der Figur. Die Fertigstellung des Werkes vollzieht sich in Etappen. Im Mai 2020 soll der „Kaputtnik“ vollendet sein. Ich bin gespannt.

Paule Hammer – Kaputtnik (2019)

Das Bemerkenswerte an diesem Tag ist nicht etwa der Weihnachtsmarkt, der von tausenden Menschen geflutet wird. Ich habe heute Karl Hermann Trinkaus entdeckt. Ihm ist die aktuelle Sonderschau aus der Reihe „Bauhaus – Der neue Mensch“ gewidmet. Trinkaus wurde in der Nähe von Leipzig geboren, hat am Bauhaus in Dessau u. a. bei Klee und Kandinsky studiert.

Karl Hermann Trinkaus – Stalin im Gespräch (um 1927)

Erstaunlich aktuell ist für mich das Werk „Der neue Mensch“. Trinkaus scheint 1926 das Verhaftetsein der Menschen in Social Media vorweggenommen zu haben.

Karl Hermann Trinkaus – Der neue Mensch (1926)

Der urbane Mensch scheint verhaftet in einer Welt aus Medien, Werbung und Vergnügen. Der mutige Schritt endet auch nur bei Chlorodont.